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Hoher kultureller Wert für die Ortschaft
Schwarzwälder Bote 13.03.2017 über die Hauptversammlung am 11.03.2017
Mit dem Musikstück "Czernuska" eröffneten die Aktiven des Musikverein (MV) Salzstetten am vergangenen Samstag klangvoll ihre Mitgliederversammlung im Sportheim der Sportfreunde Salzstetten. Der traditionsreiche Musikverein, der vor zwei Jahren mit seinem neuen Vorsitzenden Manuel Kreidler "frischen Wind" in die Vereinsführung brachte, blieb seiner Erfolgsspur treu. Der MV befindet sich in seinem 140. Vereinsjahr und genießt weit über die Grenzen der Gemeinde Anerkennung. Mit dem jungen "Chef" sind die Aktiven als auch die Fördermitglieder sehr zufrieden, wie sich herausstellte. Kreidlers (ebenfalls junge) Vorstands-Mannschaft steht geschlossen hinter ihm und leistet gute Arbeit. Sehr traurig für den Verein ist der Verlust von sieben Mitgliedern, die innerhalb des vergangenen Vereinsjahres verstorben sind. Sechs davon waren Ehrenmitglieder. Sehr zufrieden zeigte sich Kassier Peter Kreidler mit der finanziellen Situation des MV: "Wir haben trotz hoher Ausgaben einen geringen Überschuss erwirtschaftet", sagte er. Für dieses Jahr plant Kreidler die Anschaffung neuer Uniformen für die Musiker: "Da sind wir am Bestandsminimum angelangt", erklärte er. Auch neue Instrumente sollen besorgt werden. Er verlas auch den Bericht der Jugendleiterin Teresa Klink, die verhindert war. Demnach befinden sich derzeit vier Kinder in der Grundausbildung (Blockflöte) und weitere 22 Jugendliche in der Jugendkapelle. Deren Auftritte durften die Bürger vor allem bei der Seniorenfeier im vergangenen Dezember oder auch bei der Verabschiedung von Rektorin Irene Kübler (Juni 2016) im Bildungshaus erleben. Natürlich gehörte ihr Auftritt beim Jahreskonzert der Aktiven zu den musikalischen Höhepunkten der Nachwuchsmusiker. Dass die Kameradschaft unter den Musikern besonders hoch ist, bestätigte der detaillierte Bericht der Schriftführerin Verena Kreidler. Dirigent Branco Herbstreit weiß, wie aufwendig die Jugendarbeit – vor allem in der Jugendkapelle – ist: "Da dauert es manchmal zwei bis drei Monate, bis ein neues Musikstück aufführungsreif ist – manchmal eine zähe Angelegenheit." Dennoch rief er die Mitglieder dazu auf, weiterhin für eine sinnvolle und effektive Jugendarbeit einzustehen. Als nervig und stressig bezeichnete Herbstreit die Tatsache, dass an den Probetagen etliche Musiker – vor allem in der Zeit der Fasnet – mit Abwesenheit glänzen. Einen "Hoppla-Effekt" habe er jedoch immer dann, wenn er freudig feststellen dürfe, dass die Aktiven die einstudierten Musikstücke bravourös abrufen können. "Das ist bewundernswert", freute sich der Dirigent und erinnerte daran, dass dabei beim jüngsten Jahreskonzert immerhin ein "Oberstufen-Musikstück" gemeistert worden war. Bürgermeisterin Annick Grassi freute sich ebenso wie Ortsvorsteher Wolfgang Fahrner über den musikalischen Erfolg des MV. Beide attestierten dem Verein eine herausragende Jugendarbeit und gute Kameradschaftspflege. Ebenfalls hoben beide unisono den kulturellen Wert des Vereins für die Ortschaft hervor. "Ihr seid bei allen wertvollen Veranstaltungen des Ortes beteiligt und euer Jahreskonzert im vergangenen Dezember war eine Glanzleistung von Dirigent und den Aktiven", lobte Fahrner weiter. Etliche Termine für diese Jahr stehen bereits fest auf der Agenda des MV: Am 30. April begleiten die Musiker das Maibaumstellen des Bürgervereins, um dann in den Morgenstunden des 1. Mai die Bewohner musikalisch zu wecken. Am 23. Juni wird die Feierabend-Hocketse anstehen. Erwartungsvoll blicken die Musiker auch auf die Festauftritte in Bildechingen (25. Juni), in Oberschwandorf (22. Juli) und dem Lochbrunnenfest in Rexingen (23. Juli). Natürlich wird es auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Kinderferienprogramms die Wasserrutsche geben. Am 1. Oktober werden etliche Mitglieder des MV zum "Cannstatter Wasen" reisen. "Da haben sich schon mal rund 30 Personen knallhart eingetragen", feixte Manuel Kreidler entzückt über den Zuspruch. Die Versammlung endete mit dem Musikstück "Wir Musikanten".
von Eberhard Wagner 12.3.2017
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